Montag, 20. November 2017

[Hörbuch-Rezension] Juliane Sophie Kayser - How I Met Your Grandfather: Oder warum es sinnvoll sein kann, Hackenschuhe zu tragen


Klappentext:

Zwei moderne Erzählungen: eine über eine außergewöhnliche Freundschaft, die durch einen verrückten Zufall zustande kam. Die andere fällt in die Gattung historischer Prosa und spielt Ende der 60-er Jahre in New York. Die Pianistin Zhana Minasyan spielt dazu Klavierstücke von Mompou, Chopin und Debussy.


Cover & Titel:

Das Cover an sich gefällt mir sehr gut. Nur denke ich beim Anblick des Covers eher an eine leichte und lustige Kurzgeschichte. Eher etwas in Richtung Sophie Kinsella. Eine Frau passiert ein Missgeschick durch ihre Absätze und lernt ihren Traummann kennen - oder sowas in der Art.
Da der Inhalt aber eher zum Nachdenken anregt und ein ernstes Thema anspricht, finde ich das Cover nicht passend zum Inhalt.

Meine Erwartungen:

Aufgrund des Covers habe ich ein eher lustiges und leichtes Buch erwartet und freute mich auf zwei lustige Kurzgeschichten.

Meine Meinung zum Buch:

Mit meinen Erwartungen lag ich völlig falsch. Denn es waren zwei Kurzgeschichten, in denen es um den Holocaust ging und um die Frage an den Glauben an Gott. Also nichts mit lustig oder leicht. Eher traurig und Themen die zum Nachdenken anregen.
Allerdings war so gar nicht meins. Hätte ich gewusst, um was es da geht, hätte ich bei der Blogtour wahrscheinlich nicht mitgemacht.
Daher fällt es mir auch wirklich schwer die Hörbücher zu bewerten. Und egal welche Bewertung ich geben würde, wäre sie nicht gerechtfertigt und höchstwahrscheinlich auch nicht fair. Daher lasse ich in diesem Fall die Bewertung einfach weg.

Was mir allerdings gar nicht gefallen hat war die Musik im Hintergrund in Kombination mit der Stimme und der Art des Lesens von Juliane Sophie Kayser. Durch How I met your grandfather habe ich mich wirklich durchquälen müssen. Zumal ich mir vorher die geschichtlichen Zusammenhänge und die zu dieser Zeit aktuellen Einstellungen und Denkweisen noch mal durchlesen hätte müssen. Klar weiß ich was der Holocaust war, aber eben nicht alles im Detail. Hier fehlten mir ein paar Hintergrundinformationen, um es besser einordnen zu können. Denn einfach mal so nebenbei wurde mir die ganze Aussage der Kurzgeschichte nicht klar.

Ähnlich erging es mir bei Schattenwassser. Hier war die Stimme und die Art des Lesens durch Tessa Mittelstaedt zwar wesentlich angenehmer, doch ich wag es zu bezweifeln, dass ich die wirkliche Aussage der Kurzgeschichte verstanden habe.

Für die beiden Kurzgeschichten müsste man sich wirklich mal zeitnehmen und diese ein bisschen tiefer analysieren,

Sprecher:

Die Stimme von Juliane Sophie Kayser ist eigentlich wirklich schön, auch für Hörbücher. Nur in der Kurzgeschichte hat sie mir nicht gefallen. Ich kam mit der Art und Weise des Lesens einfach nicht klar.
Da gefiel mir das Lesen von Tessa Mittelstaedt viel besser. Sie war frischer und klang ein bisschen mitreißender. Für den Inhalt können ja beide Stimmen nichts.

FazitHistorische Kurzgeschichten zum Holocaust.

Hörprobehier klicken



Details zum Buch:

Autor: Juliane Sophie Kayser
Sprecherin: Juliane Sophie Kayser und Tessa Mittelstaedt
Verlag:  Nova MD
Genre: Historischer Roman, Anthologien, Kurzgeschichten
Länge: 55 Minuten
Erschienen am: 15.09.2017
ISBN Hörbuch: 978-3961113743
Preis Hörbuch: 5,99 €



Über die Autorin/Sprecherin

Deutsch-amerikanische Autorin, die sich in der Menschenrechts-Organisation IJM (International Justice Mission) im Kampf gegen moderne Sklaverei engagiert. Sie leitet Workshops in kreativem Schreiben für Kinder. Die Pianistin Zhana Minasyan spielt zu den Erzählungen Mompou, Chopin und Debussy.


Kaufen:






Einfach auf das Logo klicken

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen