Mittwoch, 29. November 2017

[Hörbuch-Blogtour] Außergewöhnliche Freundschaften - Interview Tessa Mittelstaedt



Hallo ihr lieben,

bei der Blogtour "außergewöhnliche Freundschaften", bei der es um die beiden Kurzgeschichten "How I met your grandfather" und "Schattenwassser" geht, durfte ich nicht nur den Anfang machen, sondern auch gemeinsam mit Nadine Francine die Blogtour beenden.

Denn ich habe noch ein Interview mit Tessa Mittelstaedt für euch, die Schattenwasser gelesen hat und einige Booklets für mehr Infos.

Damit ihr euch auch die anderen Beiträge im Rahmen dieser Blogtour noch einmal ansehen könnt, habe ich euch den Ablaufplan noch einmal aufgelistet:



Viel Spaß mit dem Interview


Hallo Frau Mittelstaedt,

vielen Dank, dass auch Sie für ein Interview zur Verfügung stehen. Da ich auch an Sie einige Fragen haben, beginne ich direkt.

Doch als erstes stellen Sie sich den Lesern doch bitte kurz vor.
Tessa Mittelstaedt, Frau, Mutter, Schauspielerin, Geschichtenerzählerin und das schon eine Weile.

Wenn nicht in 1 beantwortet: Welche Romane haben Sie zuvor schon gelesen?
Insgesamt 22 Stück und es werden glücklicherweise mehr und mehr plus Hörspiele, die mich schon als Kind begeistert haben. Selbst auf Kassetten gesprochenes hat mich fasziniert.
Ich bin die feste Stimme der Ellen Berg Romane, lese gerne gute Biografien ein wie zB zuletzt die von Ida Chagall, Krimis, Geschichten aus dem Leben, mutgebende Literatur für Frauen.

Und wie sind Sie dazu gekommen, als Sprecherin für Hörbücher zu arbeiten?
Als Kind hat mich dieses Genre schon gefesselt, mit der Stimme Geschichten und Charaktere zu gestalten, hat mich begeistert.
So war es nur folgerichtig, dies auch professionell zu tun. Nach Engagements am Theater und TV, war dies ein weiteres Feld, was ich kennen lernen und erobern wollte und schöner weise hat das geklappt.

Sie haben ja die Kurzgeschichte „Schattenwasser“ gelesen. Wie hat Ihnen die Geschichte gefallen?
Sie hat mich berührt. Das Thema Holocaust und seine Überlebenden ist ein Kapitel unserer Geschichte, dem man sich stellen muss. Diese unvorstellbare Vernichtung von Menschen darf sich nicht wiederholen.
Jedes geschriebene Wort des Einfühlens in Erlebtes Betroffener ist wichtig: es veranschaulicht den Menschen hinter all diesem Leid. Das Einzelschicksal und macht es fühlbar für den Leser. Das tut diese Geschichte, sie beleuchtet eindrücklich die Zerrissenheit, die Depression Überlebender, die Last, das Erlebte zu tragen und doch steht am Ende die Hoffnung.

Was würden Sie sagen, ist das Besondere an der Geschichte?
Liebe, Vergebung und Hoffnung sind die Eckpfeiler unserer Existenz, philosophisch gesehen, und genau das hat Juliane in dieser Kurzgeschichte excellent auf den Punkt gebracht.
Trotz all dieses Grauens, steht am Ende das Überleben, die Liebe, die Hoffnung. Das macht Mut. 

Ich bedanke mich für das Gespräch.

Ihr wollt mehr über das Buch erfahren? 

Das Booklet verrät euch schon einmal ein paar Hintergründe: hier klicken
Das Faltblatt für Weihnachten könnt ihr euch über den folgenden Link herunterladen: hier klicken

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