Sonntag, 12. Februar 2017

[Buchrezension Jule] Harald Schmidt - Jungfrau,Männlich, Single mit Teddy




Klappentext:

Alfred Reimann, dreiunddreißig, Single, gut aussehend, Jungfrau.
Bis heute lief das Leben des liebenswerten Finanzbeamten und seiner Teddydame Bienchen in geordneten Bahnen. Noch weiß er nicht, dass sich dieser Zustand mit dem Einzug der süßen Nachbarin Verena ändern wird. Ein glücklicher Umstand führt sie zusammen.
Seine Mutter ist davon alles andere als begeistert, denn in ihren Augen wollen junge Frauen wie Verena nur das Eine. Und dieses Chaos wird sie zu verhindern wissen!
Mithilfe von Verena und dem kauzigen Pfarrer Hollerberg stolpert Alfred in das eine oder andere Abenteuer. Ob er auf den Reisen sein Glück findet, bleibt abzuwarten ... Ein rasanter Liebesroman mit dem gewissen Schmunzelfaktor.


Erster Satz:

"Dieser Tag und ich... keine gute Basis für eine bleibende Freundschaft."


Cover & Titel

Das Cover spricht mich sehr an. Es ist ein leichtes was perfekt zum Titel passt. Der Teddy steht im Fokus. Minimalistisch auf den Punkt gebracht.


Meine Erwartungen

Nachdem ich den Titel gelesen habe und dann den Klappentext freute ich mich auf ein sehr lustiges Buch, wo der Single eine Menge kurioser Dinge erlebt. Ich erwartete ein leichtes, lustiges Buch mit Lachflashfaktor und einem guten Ende als nicht mehr Single.


Meine Meinung zum Buch:

Durch meine falschen Erwartungen, die das Buch bei weitem nicht erfüllen konnte ist eine realistische Bewertung schwierig. Ein sehr unrealistisch, kurioser Anfang, gepaart mit viel Liebeschaos und einem Lottogewinn, der die ganze Leichtigkeit der Geschichte aufhob. Danach ging die Geschichte mit Liebeschaos weiter in der auch eine dicke Freundschaft entstand. Im Fokus stand der Gewinn, der zum großen Teil in Institutionen, Vereinen und Hilfsprojekte investiert wurde und dabei noch ein Lebenstraum des neuen Freundes in Erfüllung ging. Und immer dabei der Teddy. Durch dieses politische Thema der Abholzung und Vertreibung der alten Stämme gewann das Buch an Tragik. Genauso wie die Geschichte des Geistlichen. Mir fehlten die Ausführungen und Erlebnisse in den Reisen, die doch sehr knapp waren. Am Ende war es eine runde Sache. Die Komik, den Witz und das Lustige, was ich mir versprochen hatte, fehlte mir leider bis zum Schluss. Es war nicht schlecht, es schadet auch nicht es gelesen zu haben, aber ob ich es jetzt meiner Freundin empfehlen würde, eher nicht.


Zitat

„Das Schnaufen des Geistlichen war schon im Treppenhaus zu hören, als er die ersten Stufen nahm. Bevor er die Wohnungstür aufdrückte, wischte er sich mit einem überdimensionalen Lappen, den er aus den Tiefen seines Mantels gezaubert hatte, den Schweiß von der Stirn.Ich eilte ihm mit ausgestreckter Hand entgegen und umarmte Hollerberg herzlich. Immer wieder verbesserte sich auf mysteriöse Weise meine Laune, wenn ich auf den Pfarrer traf. Seine positive Ausstrahlung hob sich angenehm von dem ab, was ich täglich in meinem Umfeld antraf. Schwer ließ sich Hollerberg in den angebotenen Sessel fallen und begann damit, sich im Zimmer umzusehen.“


Fazit

Ein Buch anders als ich es erwartet habe. Auf das Lustige wartet man vergebens, stattdessen bekommt man eine Geschichte mit unrealistischem Beginn und märchenhaften Ausgang und ein bisschen Dramatik und großer Spendenbereitschaft.

Bewertung

                  

Leseprobe: hier


Details zum Buch

Genre: Roman
Seiten: 281
Erschienen am: 2016
ISBN Taschenbuch: 978-3-7412-9905-6
ISBN Ebook
Preis Taschenbuch
Preis Ebook

Über den Autor:

Erst im zarten Alter von 66 Jahren und dem Eintritt in den Ruhestand erfüllte sich Harald Schmidt einen lange gehegten Wunsch. Er wollte ein Buch schreiben. Als er die Ausbildung zum Schriftsetzer beendet und die Wehrzeit absolviert war, wechselte er in die Technik der Tageszeitungsherstellung. Es lockte jedoch schließlich die Verantwortung als Leiter von Wochenzeitungen in diversen Ruhrgebietsstädten. Eine lange Zeit, in der Harald Schmidt als Leitender Angestellter in einem großen Verlagshaus tätig war, ließ ihm  nur sehr wenig Zeit für das Schreiben.
Quelle: Harald Schmidt

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Danksagung:



Ein Dank geht an den Autor und an Lovelybooks, die es möglich gemacht haben dieses Buch zu lesen und das Vertrauen in mich gesetzt haben eine ehrliche Rezension zu bekommen.


P.S in dem Buch sind weitere Werke des Autors vorgestellt. An diesem lässt sich erahnen, dass ich das Buch des Autors hatte, was wohl am „einfachsten“ geschrieben ist. Es sind Bücher mit sehr viel Inhalt. Ich werde mir wohl das ein oder andere noch zur Gemüte führen. Mit einem anderen Buch des Autors zu starten, wäre für mich wohl passender gewesen.


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