Mittwoch, 16. November 2016

[Lesung] 14.11.2016 - Geneva Lee in Mannheim


Geneva Lee in Mannheim

Hallo Zusammen,

in November tourte Geneva Lee durch Deutschland und hielt u.a. am 14. November für eine Lesung im Thalia in Mannheim. 

Ich wurde von Randomhouse eingeladen und nahm diese Einladung natürlich sehr gerne an. Ich durfte sogar eine Freundin mitnehmen.


Am Montag war ich vor lauter Vorfreude ganz aufgeregt. Ich hoffte so, dass Geneva Lee alle meine Bücher signiert, doch sechs Bücher sind halt eine ganze Menge. Außerdem war ich gespannt, wie die Lesung ablaufen würde.

Ich war ja im April 2015 schon einmal bei Anna Todd zu einer Lesung in Mannheim und war ganz begeistert. Ich bin mir nur nicht sicher, ob dass dieses Mal der gleiche Thalia war oder nicht.

Lesung von Geneva Lee in Mannheim

Die Lesung fand um 20:30 Uhr statt. Nach Ladenschluss, ab 20 Uhr, war Einlass. Ich konnte es natürlich nicht abwarten und wollte außerdem noch Royal Forever kaufen, sodass meine Freundin und ich schon um 19:30 Uhr im Thalia eintrafen. So hatten wir noch genügend Zeit für einen Kaffee bzw. eine heiße Schokolade und ein kleines Schwätzchen.

Prosecco vom Blanvalet Verlag


Kurz vor der Lesung gab es, von Blanvalet gespendet, leckeren Prosecco und vom Thalia leckere Schokolade.
Ich sage euch, mit Sekt, Schokolade und vielen Büchern um sich herum - ganz ehrlich - ich fühlte mich wie im siebten Himmel.


Zur Lesung sind nur etwa 20 - 30 Leute gekommen. Es waren sogar noch einige Plätze frei. Irgendwie fand ich das etwas schade. Andererseits hatte die Lesung dadurch eine ganz gemütliche Atmosphäre.

Da Geneva Lee nur Englisch spricht (ok, auch zwei Wörter Deutsch) wurde sie von Irina von Bentheim (der Stimme von Sarah Jessica Parker aus Sex and the City) begleitet. Diese Überraschung fand ich besonders gelungen, denn als Stimme von Carrie Bradshaw ist sie ja auch irgendwie ein Star.



Die Lesung verlief so, dass Geneva Lee erst aus dem amerikanischen Buch eine Stelle vorgelesen hat und danach Irina von Bentheim einige Stellen aus dem Deutschen Buch Royal Passion. Zwischendrin stellte Irina von Bentheim einige Fragen an Geneva Lee. Wir selbst durften auch Fragen stellen.


Doch bevor ich euch jetzt von den Fragen und Antworten berichte, muss ich euch noch mal auf den Hintergrund aufmerksam machen. Denn als ich das bemerkte, musste ich mir das Lachen ganz schön verkneifen. Da liest im Vordergrund Geneva Lee aus einem Erotikroman und im Hintergrund stehen Kinderbücher. Welch eine Ironie - großartig!

Für diejenigen, die nicht dabei sein konnte, habe ich auch einen kleinen Ausschnitt der Lesung gefilmt.



Was habe ich alles bei der Lesung erfahren?

Gleich zu Beginn wurde uns gesagt, dass Geneva Lee bereits 900.000 Bücher in Deutschland verkauft hat und aus den Bestsellerlisten nicht mehr wegzudenken ist. Das finde ich eine ganze Menge. Damit hätte ich irgendwie nicht gerechnet. 
Die Einschätzung des Erfolgs wurde damit begründet, dass Geneva Lee mit ihrer Idee gerade den Nerv der Zeit getroffen hat und zur richtigen Zeit die Bücher veröffentlichte. Denn heut zu Tage verkörpern "Prinzen" genau diese Art von Mann: stark, selbstbewusst, gutaussehend und einflussreich. Geneva Lee meinte, sie wollte gerne einen Erotikroman mit einem wohlhabenden "Bad Boy" schreiben, aber nicht die typische Nummer "Studentin verliebt sich in Geschäftsmann" verwenden. Dann kam ihr die Idee mit dem Prinzen.

Sie lehnte ihre Figuren dabei William und Kate aus dem britischen Königshaus an. Denn Kate war ja vorher auch ein normales Mädchen. Im Prinzip sei das doch ein wahr gewordenes Märchen.

Auf die Frage warum Prinz William und nicht Harry meinte sie, dass sie als Jugendliche in Prince William verschossen gewesen sei und er ja auch in ihrem Alter gewesen ist. Damals, als er noch mehr Haare gehabt hatte, gefiel William ihr besser. Heute findet sie aber Harry hübscher 😊.

Irina von Bentheim fragte Geneva Lee dann, was uns Mädels an Bad Boys so fasziniere. Sie meinte, dass wir Mädels die Bad Boys ändern wollen, und das Böse herausbekommen, damit dann der starke Mann bleibt. Weiterhin würden aber auch Wünsche, Fantasien und das Spiel eine Rolle spielen. Wir Mädels wöllten auch mal an unsere Grenzen geführt werden wollen, um diese auszutesten. Das sei der spezielle Reiz.

Ihr Mann liest übrigens alle ihre Bücher und hat das ein oder andere schon einmal aufgegriffen und mit Geneva Lee ausprobiert. Sie sagte, sie müsse natürlich auch viel recherchieren, damit sie weiß, worüber sie schreibt 😜.

Später fragte eine Besucherin, wie lange Geneva Lee von der ersten Idee bis zum fertigen Buch benötigte. 
Dabei erfuhren wir, dass sie, aufgrund ihrer Erfahrungen mit den amerikanischen Herausgebern, in den USA ihre Bücher selbst veröffentlicht und ein mehr köpfiges Team sie dabei unterstützt. Für das Buch hat sie von der Idee bis zur Veröffentlichung sieben Monate benötigt.

Ein weiterer Besucher wollte wissen, wo sie überall schreibt. Daraufhin antwortete Geneva Lee, dass sie aufgrund der Temperaturen - im Winter sei es zu kalt und im Sommer zu heiß - lieber im inneren von Räumen schreibt, aber eigentlich überall schreiben kann. Sie habe für Ideen sogar in der Küche einen Laptop stehen, den aber in der Zwischenzeit ihre Kinder in Beschlag genommen haben. Wenn sie jedoch einer Deadline näherkommt und merkt, dass es zeitlich knapp wird, gehe sie auch mal für ein bis zwei Wochen in ein Hotel und schließe sich dort ein. Aber am liebsten schreibe sie nachts. Da sie Vollzeit schreibt, sei das auch kein Problem.


Da ich ja Coverkäuferin bin, wollte ich natürlich wissen, welches Cover ihr am besten gefällt.
Sie meinte, dass ihr das Deutsche Cover sehr gut gefällt, dieses in den USA jedoch eher als Jugendroman-Cover verwendet werden würde. Daher eigne sich das Cover der Amerikanischen Ausgabe besser. In Amerika sei es wichtig, dass auf dem Cover zu sehen sei, um welchen Roman es sich handelt. Es müssen also Objekte auf dem Cover zu sehen sein, woraus man einen Erotikroman schließen kann.

Auf der Webseite von Geneva Lee könnt euch das Cover der Amerikanischen Ausgabe ansehen.

  
Das Muster, welches sich ergibt, wenn man die Bücher nebeneinanderlegt, hat sie übrigens noch nicht entdeckt.

Nach der Lesung durften wir dann unsere Bücher signieren lassen - sogar alle 6 😍!


Das witzige war, dass ich in jedem Lesezeichen ein Buch hatte. Entweder eines von der Buchhandlung, in der ich das Buch gekauft hatte oder eines von Lovelybooks. Geneva Lee schaute sich alle an und gab sie mir. Das war dann der Lacher an der Signierschlange. Übrigend schaute sie bei der Eule von Lovelybooks nicht schlecht 😂.

Die Eule von Lovelybooks


Fazit: Es war ein unvergesslicher Abend, bei dem ich viele neue Infos mitgenommen habe.

Details zum Buch: Royal Passion

Danksagung
Vielen Dank an Blanvalet und damit verbunden an die Randomhouse Verlagsgruppe für die Einladung und die Veranstaltung! Es war mir eine große Freude an der Lesung teilzunehmen! Außerdem vielen Dank an die Thalia Buchhandlung in Mannheim für die Ausrichtung der Lesung!

Und herzlichen Dank Lena, dass du dabei warst :-D!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen