Samstag, 29. Oktober 2016

[fbm16] #blogntalk - Speedtalk mit Anna Pfeffer

Von links nach rechts: Ulrike und Carmen auf dem Ranomhouse Stand vor Ihrem neuen Jugendroman

Hallo ihr lieben,

bevor ich euch ausführlich von der Buchmesse Frankfurt berichte (ich muss den ausführlichen Bericht nämlich noch schreiben), möchte ich euch vorab schon einmal das Kurzinterview mit Anna Pfeffer präsentieren.

Wie kam es zu dem Interview? Die Verlagsgruppe Randomhouse organisiert auf der Frankfurter Buchmesse jährlich ein Bloggertreffen, zu dem ich auch in diesem Jahr wieder eingeladen wurde. Das freut mich immer sehr, denn zu dem Bloggertreffen kommen immer ganz viele Autoren und nette Blogger.

Im Vorfeld bekamen wir alle eine Eintrittskarte zugeschickt, auf welcher auch ein Autor steht, den wir interviewen sollen. Es waren auch schon ein paar Fragen abgedruckt. Doch ich fand meine Fragen in diesem Jahr nicht so passend, und so habe ich mir kurzerhand ein paar eigene Fragen überlegt.

Doch nun erst einmal zu Anna Pfeffer. 

"Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit, die beiden Autorinnen hinter dem Pseudonym Anna Pfeffer, sind seit ihrer gemeinsamen Schulzeit in Wien befreundet. Schon damals entwarfen sie Geschichten, die aus Lehrern paranoide Agenten und aus Mitschülern tragische Helden machten. Heute leben sie in Hamburg und Wien, sind zusammen 71 Jahre alt, haben zwei Männer, sechs Kinder und einen Hund und schreiben noch immer zusammen. „Für dich soll’s tausend Tode regnen“ ist ihr erster Jugendroman."
Zitat von der Webseite Randomhouse


Für dich soll's tausend Tode regnen


Klappentext:

Für dich soll's tausend Tode regnen
Wer Emi auf die Nerven geht, dem verpasst sie in Gedanken eine Todesart. Und seit dem Umzug weiß sie nicht, wer mehr nervt: die Neue ihres Vaters, die sich ernsthaft in der Mutterrolle sieht, ihr Strahlemann von Bruder, der das auch noch gut findet (stirbt bestimmt mal, weil er auf seiner Schleimspur ausrutscht), oder Erik, Alphatier an ihrer neuen Schule, der einen auf cool macht und sie ständig provoziert (stirbt garantiert an einem Hirntumor wegen übermäßigen Handykonsums). Als sie sich in Chemie mit Alpha-Erik anlegt, kracht es wortwörtlich zwischen den beiden. Die Strafe dafür sind acht Samstage Graffiti schrubben. Mit Erik! Kann das Leben noch beschissener sein? Um aus der Nummer rauszukommen, schlägt Emi einen Wettstreit vor. Doch Erik ist nicht kleinzukriegen. Emi wünscht ihm tausend Tode an den Hals, bis sie merkt, dass es gar nicht so nervig ist, Zeit mit Erik zu verbringen …


Das Interview

#blogntalk - Speedtalk mit Anna Pfeffer
Von links nach rechts: Carmen, ich, Ulrike
Ich: "Ihr schreibt ja zu zweit: Was hat euch dazu inspiriert?
Ulrike: "Wir sind befreundet und wir sind gemeinsam zur Schule gegangen und wir fanden es irgendwie lustig zusammen und es macht auch viel Spaß, oder Carmen? Carmen, sag jetzt, dass es Spaß macht ;-)"
Carmen: "Das macht überhaupt keinen Spaß, Ulli hat mich gezwungen *alle lachen*. Nein, es ist wirklich wirklich schön und ich kann es mir anders gar nicht mehr vorstellen. Wir machen es schon von Beginn an zusammen und es ist total bereichernd, weil man sofort Feedback bekommt. Und sie ist meine beste Freundin."

Ich: Wie kann man sich das vorstellen? Also wie funktioniert das?
Ulrike: "Wir plotten eine Geschichte, also sagt jeder, da geht die Story hin, das ist so der Grobverlauf. Dann teilen wir Kapitel auf und sagen: Ok, das und das Kapitel, das muss drinnen stehen und dann teilen wir uns die Kapitel auf. Der Eine schreibt parallel an einem Kapitel und der Andere an dem Anderen. Und dann tauschen wir das gegenseitig aus, korrigieren, lektorieren, machen eigentlich alles. Und so fügt sich dann nach und nach das ganze Buch zusammen."

Ich: Und ist das nicht schwierig? Es muss sich ja dann auch im Fluss lesen, oder? Wie gewährleistet ihr das?
Ulrike: "Als wir mit dem Schreiben begonnen haben, haben wir zwei Jahre lang an sehr vielen Schreibwettbewerben mitgemacht und ganz viele Kurzgeschichten geschrieben. Und dabei haben wir auch einen gemeinsamen Stil entwickelt, bzw. können wir verschiedene Stimmen schreiben. Und man merkt es nicht wurde uns gesagt. Also da müsst ihr euch dann selbst ein Urteil bilden."

Ich: Danke für eure Zeit und viel Spaß noch auf der Messe.

Ich werde irgendwann das Buch mal lesen und dann an dem Interview anknüpfen :-)

Viele liebe Grüße
Claudia

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