Samstag, 17. September 2016

[Rezension] Jojo Moyes - Über uns der Himmel, unter uns das Meer


Klappentext:
Australien 1946. Sechshundert Frauen machen sich auf eine Reise ins Ungewisse. Ein Flugzeugträger soll sie nach England bringen, dort erwartet die Frauen ihre Zukunft: ihre Verlobten, ihre Ehemänner – englische Soldaten, mit denen sie oft nur wenige Tage verbracht hatten, bevor der Krieg sie wieder trennte. Unter den Frauen ist auch die Krankenschwester Frances. Während die anderen zu Schicksalsgenossinnen werden, ihre Hoffnungen und Ängste miteinander teilen, bleibt sie verschlossen. Nur in Marinesoldat Henry Nicol, der jede Nacht vor ihrer Kabine Wache steht und wie sie Schreckliches erlebt hat im Krieg, findet sie einen Vertrauten. Eines Tages jedoch holt Frances ausgerechnet der Teil ihrer Vergangenheit ein, vor dem sie ans andere Ende der Welt fliehen wollte …
Ein berührender Roman über Hoffnung, Schicksal und Liebe – inspiriert von Jojo Moyes’ eigener Familiengeschichte.

Erster Satz
"Sie war aufgewacht, weil jemand zeterte."

Cover & Titel:
Ich finde das Cover aufgrund der Schriftart des Titels sehr schön. Hätte ich Jojo Moyes als Autorin jedoch noch nicht gekannt, wäre es kein Cover was mir beim Vorbeigehen ins Auge gefallen wäre. Dennoch passt es sehr gut zum Buch, denn es zeigt eine Frau auf einem Schiff. Und genau darum geht es ja in dem Buch.
Den Titel selbst finde ich sehr gelungen. Ich finde er klingt einfach wunderschön und die Vorstellung auf dem Meer zu sein, ist wunderbar. Ich habe unsere Kreuzfahrt 2014 sehr genossen und das Bild erinnert mich daran.

Meine Erwartungen:
Aufgrund der anderen Bücher von Jojo Moyes habe ich ein gefühlvolles und spannendes Buch erwartet und war auf das Geheimnis von Frances gespannt. Vor allem, weil ja das Buch durch die eigene Familiengeschichte von Jojo Moyes inspiriert wurde. Ich hoffte ich spüre das Besondere an der Geschichte, da es sicher für Jojo Moyes eine große Bedeutung hat.

Meine Meinung zum Buch:
Meine Erwartungen haben sich leider nicht erfüllt. Ich war etwas enttäuscht. Die Geschichte selbst war jetzt nicht schlecht, aber ich fand sie langatmig und zwischendrin ziemlich langweilig. Ich habe auch überlegt das Buch abzubrechen. Da ich es aber als Wanderbuch bekam, wollte ich es allein der anderen Leser wegen zu Ende bringen. Das Buch eignet sich übrigens nicht so gut als Wanderbuch, weil ich es schwierig fand Kommentare hineinzuschreiben. Da es so langatmig war nahm ich das Geschehen hin, fand aber nicht viel was ich den anderen mitteilen wollte.

Ich persönlich konnte mich nicht in die Zeit von 1946 hineinversetzen. Allein die Rolle der Frau ist für mich kaum nachvollziehbar. Ich weiß zwar, dass sich die Frauen früher um Kinder kriegen und Familie gekümmert haben, aber es ist trotzdem deprimierend, wenn man es so liest. Allerdings spielte die Geschichte ja nur auf dem Schiff und die Information über das Leben der Frauen erfuhr der Leser durch Gespräche der Mädels an Bord.
Dennoch gefiel es mir ein wenig über das Leben der Frauen zu erfahren, eben, weil es so anders war. Allein wie wichtig das Image einer Frau war und mit welchen Lappalien man sich das Image versauen konnte, ist unglaublich. Außerdem bekam ich einen kleinen Eindruck, mit welchen Ängsten die Frauen zu kämpfen hatten, wenn die Männer im Krieg waren. Beim Lesen wurde mir bewusst, was für ein Glück man gehabt haben muss, seinen Freund/Mann lebendig wieder zu sehen.

Zitat:
"Das bewegendste Ereignis der letzten Woche in Sydney war die Abfahrt der HMS Victorious mit 700 australischen Ehefrauen von britischen Soldaten an Bord. Stunden bevor das Schiff lossegelte, standen Freunde und Verwandte bereits dicht an dicht am Kai… Die meisten Bräute waren erstaunlich jung."

Fazit: Ein etwas langatmiges Buch mit wenig Highlights, in dem es um die Überfahrt von 700 Frauen nach England auf einem Flugzeugträger geht.

Leseprobehier klicken

Bewertung:



Details zum Buch:
Autor: Jojo Moyes
Originaltitel: The Ship of Brides
Übersetzer: Katharina Naumann
Verlag: rororo
Genre: Moderne und zeitgenössische Belletristik; Liebesromane
Seiten: 512
Erschienen am: 26.02.2016
ISBN Taschenbuch: 978-3-644-49801-3
ISBN E-Book: 978-3-499-26733-8
Preis Taschenbuch: 14,99 €
Preis EBook: 12,99 €


Über die Autorin:
Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die «Sunday Morning Post» in Hongkong und den «Independent» in London gearbeitet. Der Roman «Ein ganzes halbes Jahr» machte sie international zur Bestsellerautorin. Weitere Nr. 1-Bestseller folgten. Jojo Moyes lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf dem Land in Essex.
Quelle: Rowohlt

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