Freitag, 5. Juni 2015

Jules Rezi: Patrik Stalder - Die roten Engel: Erlebnisbericht eines Kristallsuchers im Kampf um sein Leben

Jules Rezi: Patrik Salder - Die Roten Engel: Erlebnisbericht eines Kristallsuchers im Kampf um sein Leben


Meine Meinung
Ganz klar Positiv. 
Das Buch packte mich schon mit den ersten Seiten. 
Der Autor hat es geschafft eine kurze prägnante Einleitung in das Thema zu geben, ohne lange um den heißen Brei herumzureden. Ich persönlich mag es nämlich nicht, wenn die erste Hälfte des Buches lediglich der Grund beschreiben ist, weshalb etwas zu dem eigentlich Thema führt. Dies hat der Autor Patrick Stalder hier wirklich sehr gut gelöst. Er kam schnell zum Punkt - zum eigentlichen Thema. Und diesen hat er so fesselnd beschrieben, dass ich immer weiter lesen musste. 
Das Buch an sich teilt sich in zwei Teile. Im ersten geht es um die Geschichte selbst und im zweiten um seine Lebensphilosophie sowie Überlebensstrategien. Dabei geht es aber nicht nur um die Extremsituationen, sondern um die Philosophien und Strategien des alltäglichen Leben. 

Ich war sehr beeindruckt wie er mit der lebensbedrohlichen Situation umging und im Endeffekt gelöst hat. Es war einfach fantastisch. Ich als Leser habe einen riesen großen Respekt, vor dem was dieser Mann geschafft hat. Seine Strategien sind genial und sehr motivierend, was durch den zweiten Teil wirklich nochmals unterstrichen wird. Ich konnte mir einiges auch für mein eigenes Leben mitnehmen.

Fazit: Es lohnt sich das Buch zu lesen. Und auch wenn man nichts mit Kristallen am Hut hat, ist es doch eine sehr gute Lektüre. Und nun hoffe ich, dass ich das Fieber wecken konnte.

Zitat 
"Mit dem im Gesteinsschutt gefunden Ast versuche ich nun unter meinem Rücken mühevoll die bestehende Mulde, in der ich liege, zu ebnen und auf das gleiche Niveau anzuheben. Das Ziel ist es, im Verlaufe des Tages meinen Oberkörper etwa 20 Zentimeter nach rechts zu verschieben, damit ich wieder senkrecht zur Falllinie, abgestützt auf dem Wurzelstock, die Nacht verbringen kann. “

„An der Grenze zum Tod konnte ich ein weißes Licht sehen. Es war jenes Licht, welches schon Unzählige vor mir gesehen haben, die an der Schwelle des Todes standen, und über das Forscher in zahlreichen Büchern über Nahtoderlebnisse schrieben. …. “


Klappentext
Ein Kristallsucher wird von einem Felsen fast erschlagen, sieht das weiße Licht und bleibt schwer verletzt liegen. Der Kampf ums sein Leben beginnt.

Mehr als zwei Tage und zwei Nächte verbringt er unter freiem Himmel und muss Wind, Wetter und eisiger Kälte trotzen. Da sein Rucksack oben stehen blieb, hatte er keinen Zugriff auf sein Mobiltelefon, die warmen Kleider, sowie Essen und das lebensrettende Wasser. Eine detaillierte Beschreibung seiner Überlebensstrategie, sowie seiner ungewöhnlichen Gedanken und Gefühle, geben diesem fesselnden Erlebnisbericht den unglaublichen Charakter.

Die in diesem Buch geschilderten Stunden sind tragisch, aber auch von Hoffnung und Humor geprägt. Die Lebensphilosophie des Kristallsuchers, der nur mit unvorstellbar viel Glück überlebt hat, wird auf einfache Weise ins normale Leben übertragen. Der Nutzen für jeden Einzelnen wird aufgezeigt, da sich alle Überlebensstrategien auch im Alltag wunderbar anwenden lassen. Diese Quintessenzen der Sicht auf die Welt, gepaart mit der hochemotionalen Geschichte, sind praktische Psychologie der Extraklasse, verpackt in einen Erlebnisbericht, den man so schnell nicht mehr vergisst.

Leseprobe: hier klicken

Infos zum Buch
Autor: Patrik Stalder
Lektorat: Baumann- Lektorat, Schweiz
Verlag: Pyramedia, Schweiz
ISBN Buch: 978-3-033-02328-4
Seiten: 159
Preis Taschenbuch: 15,70 Franken,
Bewertung: ☺☺☺☺

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